@ Xemxwar:
Bitte, nicht überreagieren! Ich bin schon einigermaßen in der Welt herumgekommen, war jahrelang Mitglied einer internationalen Studienkommission gegen Rassismus und von daher mit vielen seiner Spielarten vertraut. Daher kann ich mit einiger Objektivität behaupten: Ich kenne
kein Volk, in dem es nicht wenigstens eine lautstarke Minderheit von Rassisten gibt. Darum kannst Du auch in allen Teilen Kurdistans KurdInnen finden, die rassistische Vorurteile äußern!
Und bitte, niemanden pauschal abqualifizieren, auch wenn einer Dir häufig widerspricht! Ich habe hier so einige Beiträge von vohuni gelesen, die voll in Ordnung waren, zumindest dann, wenn er sich nicht auf linguistisches Glatteis

begibt.
Die bisherigen Beiträge von Salman46 waren in der Regel ebenfalls um Objektivität bemüht.
@ Vohuni:
Dass die Südkurden rassistisch sind, ist nichts neues, ich kenn einige Südkurden, die sich sogar für die Norkurden schämen, weil sie sie für zu hässlich halten. Deswegen stempeln sie die Nordkurden als türkische Mischlinge ab.
Was diesen Satz betrifft, ist Xemxwars Wut berechtigt. Sicher gibt es einige Südkurden, wie du richtig erkannt hast, die sich ab und zu rassistisch äußern. Aber wenn du aus "einigen Südkurden" im Satz davor und danach "die" Südkurden machst ("sie"), dann tust du all jenen Unrecht, die anders sind, und das wird die Mehrheit sein. Denk dabei doch immer an das berühmte "Paradoxon des Epimenides": "Alle Kreter lügen".
http://de.wikipedia.org/wiki/Paradoxon_des_Epimenides. Das sollte doch einer linguistischen Kapazität wie dir bekannt sein.
Noch was zum Anlass dieser Debatte: Ich glaube, dass ich Hozan Aydin im Dezember begegnet bin. Und wenn mich da meine Erinnerung nicht täuscht, könnte dem verantwortlichen Beamten am Flughafen daraus ein Problem entstehen, weil der Aydin, den ich kennengelernt hatte, über beste Kontakte zu wichtigen Politikern in Südkurdistan verfügt, vermutlich wohl zu einer anderen Partei als der des Beamten. Es könnte also durchaus sein, dass dieser Beamte schon einen saftigen Rüffel seiner Vorgesetzten einstecken musste, worüber allerdings nicht öffentlich geredet wird. Und ich werde es auch bei dieser Andeutung belassen. Es ist nie gut, aus einem Einzelfall ein Pauschalurteil über alle zu fällen!
Aber ärgerlich ist der Vorfall allemal. Und ich hoffe die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung Südkurdistans haben daraus gelernt.