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Kurdistan Diskussionsforum 07. Sep 2010, 07:45 *
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Autor Thema: Iran will eigenen Satelliten ins All schießen  (Gelesen 418 mal)
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« am: 04. Feb 2008, 15:08 »

Iran will bald eigenen Satelliten ins All schießen

Der Iran will in den nächsten Monaten den ersten selbstproduzierten Satelliten ins All bringen. Eine erste ebenfalls im Iran gebaute Trägerrakete mit Namen "Kavoshgar 1" ("Forscher 1") zum Abschuss des Satelliten ist iranischen Medienberichten zufolge bereits getestet worden.


Das staatliche iranische Fernsehen zeigte nur ein Standbild der Rakete auf einer Abschussrampe in einem Wüstengebiet, nicht aber ihren Start. Der Forschungssatellit "Omid 1" ("Hoffnung 1") solle die Erde in einer niedrigen Umlaufbahn umkreisen, hieß es.

Der erfolgreiche Start der "Kavoshgar 1" würde einen größeren Fortschritt im iranischen Raketenprogramm bedeuten, das - wie auch die Bemühungen Teherans um die Anreicherung von Uran - im Westen Besorgnis ausgelöst hat. Der Weltsicherheitsrat befürchtet, dass der Iran den Bau einer eigenen Atombombe anstrebt und verlangt von Teheran, sein Urananreicherungsprogramm aufzugeben.

http://www.ftd.de/politik/international/312278.html
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« Antworten #1 am: 04. Feb 2008, 15:13 »

Trotz jeder Antipathie gegenüber dem Iran, sehe ich dennoch in Iran ein starkes Land!
Sie sind in meinen Augen weitaus fortgeschrittener und klüger als die Türkei und andere Nachbarn!

Israel muss für die eigene Sicherheit irgendwann reagieren und ich hoffe, dass die Kurden nicht für deren Interesse kämpfen werden, sondern Widerstand auf eigenem Boden unabhänig davon, die Situation ausnutzend, leisten!
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Miro
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« Antworten #2 am: 04. Feb 2008, 15:19 »

Trotz jeder Antipathie gegenüber dem Iran, sehe ich dennoch in Iran ein starkes Land!
Sie sind in meinen Augen weitaus fortgeschrittener und klüger als die Türkei und andere Nachbarn!

Israel muss für die eigene Sicherheit irgendwann reagieren und ich hoffe, dass die Kurden nicht für deren Interesse kämpfen werden, sondern Widerstand auf eigenem Boden unabhänig davon, die Situation ausnutzend, leisten!

dem kann man sich in vollen umfang anschließen!
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« Antworten #3 am: 03. Feb 2009, 13:39 »

Iran schießt ersten eigenen Satelliten ins All

Durchbruch im iranischen Raumfahrtprogramm: Iran hat erstmals mit einer eigenen Rakete einen Satelliten ins All geschossen. Offiziell will Teheran Satelliten zu wissenschaftlichen Zwecken nutzen - Experten befürchten jedoch, dass die Technik auch zur Spionage eingesetzt wird.

Zitat
Teheran - Als einen "besonderen Erfolg für Irans Wissenschaftler" pries das Staatsfernsehen den Start des ersten eigenen Satelliten. Iran brachte "Omid" (Hoffnung) nach eigenen Angaben am Dienstag in eine Erdumlaufbahn - ein Großereignis, das Fernsehen übertrug live.

Iran habe den Satelliten aus Anlass des 30. Jahrestags der islamischen Revolution abgeschossen, hieß es. Wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur Irna weiter berichtete, hatte Präsident Mahmud Ahmadinedschad selbst den Start des Satelliten mit einer in Iran gebauten Trägerrakete vom Typ "Safir 2" ("Botschafter") befohlen.

Unabhängige US-Quellen haben inzwischen bestätigt, dass der Satellit und die letzte Stufe der Trägerrakete auf der Erdumlaufbahn geortet worden sind. Als Startzeit wird allerdings bereits der Montagabend genannt.

Im vergangenen Jahr hatte Iran zweimal gemeldet, einen Satelliten ins All geschossen zu haben. Später war dann jedoch "präzisiert" worden, dass es sich lediglich um den Flug einer Forschungsrakete auf einer ballistischen Bahn gehandelt habe.

Der relativ leichte Satellit sei vollständig von iranischen Wissenschaftlern hergestellt worden und werde künftig innerhalb von 24 Stunden 15 Mal die Erde umkreisen, hieß es aus Iran. Von seiner Umlaufbahn aus werde "Omid" Messungen vornehmen.

Die Fähigkeit, Satelliten ins All zu bringen, ist ein erheblichen Fortschritt im iranischen Raketen- und Raumfahrtprogramm. 2005 war der erste iranische Satellit noch mit russischer Technik ins All gebracht worden. Iran wäre der neunte Staat der Welt, der mit einer eigenen Trägerrakete einen selbst gebauten künstlichen Erdsatelliten ins All gebracht hat. Bisher war das nur der Sowjetunion, den USA, Frankreich, Japan, China, Großbritannien, Indien und Israel gelungen.

Iran steht allerdings wegen seiner Atom- und Raketenpolitik international heftig in der Kritik. Vor allem Israel sieht sich durch Teheran bedroht. Die EU und die USA verdächtigen Iran, mit einem Atomprogramm Waffen zur Bedrohung Israels herstellen zu wollen. Sie haben deshalb Sanktionen gegen das Land verhängt. Iran spricht lediglich von einem zivilen Programm zur Stromerzeugung.

Raketenprogramm schürt Ängste

Bereits im vergangenen Frühjahr hatte Iran sein erstes Raumfahrtzentrum eingeweiht und damit weitere Ängste bei der internationalen Gemeinschaft geschürt. Im August 2008 wurden dann iranische Tests zur Vorbereitung eines ersten eigenen Satelliten-Transports in den Weltraum bekannt. Den westlichen Staaten zufolge könnte die Technologie zum Transport von Satelliten auch dazu verwendet werden, Atomwaffen abzufeuern. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Nach Angaben der Führung in Teheran soll sich das Raketenprogramm vor allem auf wissenschaftliche Bereiche konzentrieren. Innerhalb von zwei Jahren sollen vier Satelliten ins All gebracht werden, die den Angaben zufolge in der Telekommunikation sowie zur Beobachtung von Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Hochwasser eingesetzt werden sollen. Es wird jedoch erwartet, dass die Satelliten auch zur Spionage, vor allem zur Beobachtung der Lage im Nachbarland Irak und in Afghanistan, wo umfangreich ausländische Truppen stationiert sind, genutzt werden können.

Offiziell ist davon freilich keine Rede: "Omid" werde nach einem bis drei Monaten aus dem Orbit auf die Erde zurückkehren, hieß es aus dem Staatsfernsehen. "Er wird unseren Experten Datenmaterial liefern, um einen weiteren Satelliten ins All zu senden".

amz/dpa/Reuters
spiegel.de - 03.02.2009
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Ciwan
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« Antworten #4 am: 03. Feb 2009, 14:30 »

Israel muss für die eigene Sicherheit irgendwann reagieren und ich hoffe, dass die Kurden nicht für deren Interesse kämpfen werden, sondern Widerstand auf eigenem Boden unabhänig davon, die Situation ausnutzend, leisten!

Ein solcher Angriff hätte den Tod von hunderttausenden Zivilisten zur Folge. Es wäre unserer eigenen Vergangenheit gegenüber nicht zu verantworten, wenn wir uns den politischen Spielen misanthropischer Mächte anschließen würden. Nicht der maximale Nutzen sollte unsere Maxime sein, sondern die Tragfähigkeit unseres Handelns. Denn ohne moralische Komponenten in unserer Handlungsweise verkommen wir zu den selben seelenlosen "grandes nations"-Mördern wie die Türken, Perser...
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Hemin
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« Antworten #5 am: 03. Feb 2009, 22:15 »

die science fiction leute sind in diesem fall die hellseher, die werden jetzt ihre kriege ins All übertragen wenn sie erstmal hier auf der Grünen Planet mit ihren Atomaren bomben die menschheit ausgerottet haben  Augen rollen
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« Antworten #6 am: 03. Feb 2009, 23:29 »

Ciwan,

ich stimme dir absolut zu!
Mit den "hunderttausend toten Zivilisten" bist du sogar noch bescheiden, denn in einem Angriff auf den Iran würden höchstwahrscheinlich atomare Waffen eingesetzt werden: Eine geheime amerikanische Studie rechnet bei einem Angriff auf den Iran langfristig mit bis zu 30 Millionen Toten! Wieviele Kurden dabei sterben würden, kann sich jeder selbst ausdenken!

Sowohl militärische Kreise der USA als auch die weltweite Bevölkerung lehnen im Großen und Ganzen einen Angriff ab: Aber manchmal beginnt ein Krieg sprunghafter als geplant! Infolge der täglichen Drohungen hielt ein Militärhistoriker in Israel, Martin van Crefeld, bereits fest: "Die Iraner wären verrückt, würden sie nicht versuchen, Atomwaffen zu bauen." Wenn wir die Feststellung des Militärhistorikers fortführen, müsste Israel verrückt sein, würde Israel nicht versuchen Iran am Bau der Atomwaffe zu verhindern!
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