Friedliche Lösung der kurdischen Frage stärker . . . (Politik, kurze Meldungen)
. . .ins Zentrum der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei stellenAntrag der Abgeordneten Dr. Norman Paech, Monika Knoche, Hüseyin Aydin, Dr. Lothar Bisky, Dr. Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke, Heike Hänsel, Lutz Heilmann, Inge Höger, Ulla Jelpke, Michael Leutert, Dr. Gesine Lötzsch, Dorothée Menzner, Paul Schäfer (Köln), Alexander Ulrich, Dr. Gregor Gysi, Oskar Lafontaine und der Fraktion DIE LINKE.
Extremisten bedrohen die Gemeinschaft der Schabbak in Ninawa (Politik, kurze Meldungen)
In dieser Woche gab es mehrere Nachrichten über die Lage der Schabbak-Gemeinschaft im Irak, welche zumeist in der Provinz Ninawa unweit Mosul zu finden ist, also in einem Gebiet, dessen politische und ökonomische Zukunft auch vom Ausgang der geplanten und immer wieder verschobenen Volksabstimmung nach Artikel 140 der irakischen Verfassung abhängt. Wir dokumentieren im folgenden Beitrag Berichte der in Erbil erscheinenden Wochenzeitung "The Kurdish Globe" und der Agentur ANF.
Newrozfeier in Ankara ohne weitere Zwischenfälle verlaufen (Politik, kurze Meldungen)
KM-News/Ankara - Bereits in den frühen Morgenstunden reisten Gruppierungen der Veranstalter (ÖDP, DTP, EMEP, İHD ,Halkevleri, Ankara Devrimci 78’liler Derneği, Kurtuluş, Odak, BDSP, ESP, Alınteri, Partizan und weitere lokale NGOs) zu Hunderten zum Veranstaltungsort, dem Abdi Ipekçi Park in Ankara, und warteten dort auf den Beginn der Neujahrsfeierlichkeiten, die um 11:30 begannen und bis 15:00 Uhr dauerten.
Frieden, jetzt und überall! - Europäischer Friedensrat Türkei (Politik, kurze Meldungen)
Gemeinsam gegen Sozialraub, Demokratieabbau und Kriegspolitik, für die friedliche Lösung der Kurdenfrage
Die Initiative Europäischer Friedensrat Türkei, die sich als ein Ausdruck des gemeinsamen Friedenswillens der kurdischen und türkischen Völker versteht, ruft MigrantInnen auf, sich an den Ostermärschen zu beteiligen und während der Oster- und Newroztage die Friedensbemühungen zu unterstützen.
Die Ereignisse in der Türkei und der völkerrechtswidrige Einmarsch der türkischen Armee in Irakisch-Kurdistan haben zum wiederholten Male bewiesen, dass die Kurdenfrage nicht mit militärischen Mitteln zu lösen ist.
Die offizielle Haltung, die Kurdenfrage als ein Problem des »Terrors« zu sehen, fördert die Eskalation von Krieg und Gewalt.
20 Jahre Halabja - Brief an die Bundeskanzlerin (Politik, kurze Meldungen)
eingesandt von Dilan
Appell kurdischer Studenten in Deutschland andie Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Frau Dr. Angela Merkel,
anlässlich des 20. Jahrestages des Giftgasangriffs auf die kurdische Stadt Halabja
Gegen das Vergessen und gegen politischen Opportunismus auf Kosten von Menschenrechten!
Für einen Paradigmenwechsel in der deutschen Außenpolitik!
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
der Giftgasangriff auf die kurdische Stadt Halabja (Irak) jährt sich dieser Tage zum 20. Mal. Wir, die kurdischen Studenten in Deutschland, fühlen uns in besonderem Maße verpflichtet, die Erinnerung an dieses menschenverachtende Verbrechen wach zu halten.
Es war der 16. März 1988, als die Unterdrückung und Verfolgung des kurdischen Volkes im Irak unter dem Regime Saddam Husseins einen weiteren Höhepunkt erfahren sollte. Chemische Waffen, die international geächtet werden, hagelten auf die kurdische Stadt Halabja an der Grenze zum Iran nieder. Mehr als 5.000 Menschen – überwiegend Kinder, Frauen und alte Männer – starben binnen Minuten einen qualvollen Tod. Weitere Tausende starben an den Folgen ihrer schweren Verletzungen. Noch heute leiden die Menschen in der Region jeden Tag unter den physischen und psychischen Nachwirkungen des Giftgasangriffs.