03.11.2007, 19:00 Uhr, ARTE: Nordirak: Furcht vor einem Krieg wächst (TV & Kino)
Nach den verlustreichen Zusammenstößen an der türkisch-irakischen Grenze hat die Regierung von Ministerpräsident Tayyip Erdogan in den letzten Tagen die militärische Präsenz im Grenzgebiet erheblich verstärkt, international ist die Furcht vor einer gefährlichen Eskalation des Konflikts zwischen der kurdischen Terrorgruppe PKK und dem türkischen Staat gewachsen. Die Regierung in Ankara will die kurdischen Separatisten, die im Nordirak Zuflucht finden konnten, vernichtend schlagen, um türkische Gemeinden in der Region vor weiteren Übergriffen schützen zu können.
Filmtipp: Sertans Weg - Von Langenfeld nach Kurdistan (30.09., 15:55, WDR) (TV & Kino)

Der Autor Stefan Buchen lernte ihn während seiner Dreharbeiten im Grenzgebiet zwischen Irak und Iran kennen. Sertan lässt sich hier in einer der gefährlichsten Krisenregionen der Welt zum Terroristen ausbilden. Für ihn ist es ein neues Leben zwischen Kampflinie und Ideologieschulung.
Filmtipp: Journalisten im Exil (07.10., 13:00 Uhr, Arte) (TV & Kino)
Die Liste der Länder, in denen die Pressefreiheit missachtet wird, ist lang. Viele Journalisten müssen ihr Land verlassen, um Verhaftung und Folter zu entgehen. Das "Maison des Journalistes" in Paris ist ein Zufluchtsort für verfolgte Journalisten. Die Dokumentation zeigt das Schicksal von Journalisten aus aller Welt, die hier Unterschlupf gefunden haben.
Programmtipp HEUTE: Das Phantom von Uruk - Gilgamesch (20:45 auf Arte) (TV & Kino)
Das Gilgamesch-Epos gilt als eine der ältesten literarischen Überlieferungen der Menschheit. Doch handelt es sich bei dem König von Uruk nur um eine mythische Gestalt, oder hat er wirklich gelebt? Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche und zeigt den neuesten Stand der Forschung zum Mythos Gilgamesch.Ist Gilgamesch, der schöne junge König von Uruk in Mesopotamien, eine historische Person oder bleibt er der mythische Held aus dem ältesten literarischen Werk der Welt? Neue Übersetzungen des Gilgamesch-Epos basieren auf bisher unbekannten Keilschriftfragmenten. Etwa zur gleichen Zeit, in der die Texte gefunden wurden, erkundeten deutsche Archäologen das Gelände von Uruk mit Cäsium-Magnetometern. Sie entdeckten Flussläufe, Kanäle und noch nicht ausgegrabene Gebäude. Heute liegen die Ruinen mitten in der Wüste, doch einst präsentierte sich die Stadt als "Venedig des Altertums".