Auf den Spuren des großen John Heartfield (Kultur, Geschichte)
Da wächst unter der kurdischen Jugend in Zentraleuropa ein neues Talent heran. Ein junger Mann, der sich "Ferrus" nennt und u.a. mit Fotomontagen politische Aussagen illustriert. Einer, der sich an der agitatorischen Kunst von John Heartfield orientiert, und auf diesem Weg in seinem Blog schon beachtliche Stücke publiziert hat. In seinem englischen Blog steht ganz oben ein Link auf Kurdmania. Deshalb wollen wir ihn hier vorstellen und würden uns über regelmäßige Beiträge von Ferrus freuen.
Der Lösungsweg Said-i Kurdis ( Said Nursi ) (Kultur, Geschichte)
Said Nursi (Said Kurdi), 1878 (?) - 1960, lernte ab ca. 1888 an verschiedenen Medresen in unterschiedlichen Gegenden Nordkurdistans, engagierte sich für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit islamischer Theologie und führte die erste allgemeine Bildungsoffensive für Kurdistan an. Er forderte schon vor 100 Jahren im damaligen osmanischen Reich ein Parlament als Garantie für die Freiheit aller Ethnien im Reich und für die Einhaltung der Menschenrechte.Die Lösung Said-i Kurdis ( Said Nursi ) (Kultur, Geschichte)
Said Nursi (Said-i Kurdi), 1878 - 1960, lernte ab ca. 1888 an verschiedenen Medresen in unterschiedlichen Gegenden Nordkurdistans, engagierte sich für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit islamischer Theologie und führte die erste allgemeine Bildungsoffensive für Kurdistan an. Er forderte schon vor 100 Jahren im damaligen osmanischen Reich ein Parlament als Garantie für die Freiheit aller Ethnien im Reich und für die Einhaltung der Menschenrechte.
07. - 09.03.2008: Rojên Hûnera Kurdî - Tage der kurdischen Kunst in Mülheim (Kultur, Geschichte)
Vom 7. - 9. März werden in der Stadt Mülheim an der Ruhr die Tage der kurdischen Kunst stattfinden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die kurdische Musikgruppe Koma Car Newa ein Konzert geben, das Theater aus Duhok wird mit seinem Stück "Sahiya bi xwîn" ("Die Bluthochzeit") auftreten und die Filme von Hiner Saleem ("Dol") und von Yüksel Yavuz ("Close up Kurdistan") werden gezeigt werden.
Das Programm zu dieser Veranstaltung findet Ihr in unserem Kalender: http://www.kurdmania.com/modules.php?name=Kalender&op=view&eid=164
Kampf gegen häusliche Gewalt und für Strafverfolgung von "Ehrverbrechen" (Kultur, Geschichte)

Kurdistan-Irak: Mitarbeiterinnen des Frauenzentrums Khanzad kämpfen gegen häusliche Gewalt und Strafverfolgung von »Ehrverbrechen«. Anonyme Drohungen alltäglich
Salam, sprechen Sie Arabisch?« – Schüchtern betritt eine junge Frau die Terrasse von »Khan-zad«, einem soziokulturellen Frauenzentrum in Sulaimania, Kurdistan-Irak. Ihr rundes, freundliches Gesicht ist fest von einem Kopftuch umschlossen. Eine andere junge Frau steht ihr gegenüber: Hosenanzug, moderne, spitz zulaufende Absatzschuhe. Das kräftige dunkle Haar fällt locker über ihre Schultern – Khandan Jaza ist Leiterin von Khanzad.
Sie spreche nur wenige Worte Arabisch, erklärt sie ihrem Gegenüber. Ein Mann mittleren Alters bietet an zu übersetzen und ermuntert den Gast, in die Rezeption zu kommen. Sie komme aus Bagdad, erklärt die junge Frau. Seit drei Monaten sei sie in Sulaimania. Sie wolle sich hier für einen Sportkurs anmelden, das sei doch möglich?
Wie junge Türken und Kurden mit dem Konflikt in ihrer Heimat umgehen (Kultur, Geschichte)
„Ich bin ein Glückspilz“, sagt Berfin. „Ich bin in Deutschland geboren und zur Schule gegangen. Ich spreche Türkisch und habe einen türkischen Pass. Aber in meinen Adern fließt kurdisches Blut. Es gibt mehr als nur eine Richtung in meinem Leben.“ Die Vielfalt, von der die 20-Jährige schwärmt, können nicht alle jungen Türken und Kurden in Deutschland so positiv sehen. Schon gar nicht, wenn es politisch wird.
Seit einigen Wochen, seit der türkisch-kurdische Konflikt an der Grenze zum Irak wieder aufgeflammt ist, müssen sie ständig Auskunft geben. Erst vor ein paar Tagen wurde Berfin von einem Fernsehteam interviewt. „Ich hatte meinen Eltern eigentlich versprochen, so was nicht zu machen“, sagt sie. Glücklicherweise schauen die Eltern kein deutsches Fernsehn.