Deutschland '33: Kauft nicht bei Juden! – Türkei '07: Kauft nicht bei Kurden!
Neue Provokationskampagne gegen Kurden in IstanbulIn Istanbul hat heute eine neue Kampagne gegen Kurden begonnen. „Unbekannte“ gingen von Haustür zu Haustür und verteilten Buttons mit der Aufschrift „Alışverişimi Türk'ten yapıyorum, param PKK'ya gitmiyor“, was so viel bedeutet wie „Ich kaufe beim Türken, mein Geld bekommt die PKK nicht!“
Damit setzen die Verfasser alle Kurden mit der PKK gleich und propagieren, nur noch beim Türken zu kaufen und die nichttürkischen – gemeint sind hier vorrangig kurdische – Geschäfte zumindest zu boykottieren.
Gerade in Deutschland müsste man spätestens an dieser Stelle hellhörig werden. Es kommen einem sofort die Worte „Deutsche, kauft nicht beim Juden!“ in den Sinn.
Deutschland 1933 = Türkei 2007??
Kommentar, verfasst von Rewsen
Deutschland '33: Kauft nicht bei Juden! – Türkei '07: Kauft nicht bei Kurden!
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Du hast Recht, es überrascht einen nicht wirklich. Fassen kann ich es dennoch nicht!
„Kauft nicht bei Kurden“
Die mit rassistischen Kampagnen aufgefallene Zeitschrift „Türk Solu“ (Türkische Linke) ruft in ihrer neusten Ausgabe dazu auf, nicht bei Kurden einzukaufen. Unter dem Motto „Ich mache meinen Einkauf bei Türken, mein Geld geht nicht zur PKK“ ist eine neue Kampagne gestartet worden. Buttons mit derselbigen Aufschrift sind bereits in Istanbul verteilt worden. In dem entsprechenden Artikel in der Zeitschrift heißt es, überall werde versucht, das „Türkentum zu vernichten“, deshalb müsse sich „der Türke“ auf jedem Gebiet verteidigen, dürfe nur bei Türken einkaufen, nur türkisch sprechen, gegen alle vorgehen, die eine andere Sprache sprechen, türkische Musik hören und türkisches Essen zu sich nehmen.
Die Zeitschrift hatte im vergangenen Jahr eine Umfrage durchgeführt, in der Orhan Pamuk, Baskin Oran und der ermordete armenische Publizist Hrant Dink als Kandidaten für den „Faschisten des Jahres“ aufgeführt wurden. Die Umfrage wurde gerichtlich verboten. In anderen Ausgaben waren Kurden und Armenier als Angriffsziele aufgeführt und die Leser aufgefordert worden, keine Lahmacun und kein Kebab zu essen, weil es sich dabei um kurdische Gerichte handele.
Quelle: DIHA, 04.12.2007,
Übersetzung: ISKU
Ich finde das überhaupt nicht überraschend. In einem Land wo auch der Antisemitismus weit verbreitet ist und Hitlers "Mein Kampf" lange Zeit Bestseller war, ist das nicht verwunderlich.
Das ist unfassbar... und wieder kommt kein pieps von der Außenwelt.
ist leider nichts neues
viele türken behaupten in den hauptschulen das 1 von 3 euro eines döners in den geldbeutel der pkk fliest
ist das nicht purer schwachsinn?
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